Restauration einer Antriebswelle

Im Bild ist eine Antriebswelle weitestgehend zerlegt dargestellt.
Beginnen wir mit dem inneren Gelenk, welches dem Differential zugewandt ist.
Mit Hilfe eines Schraubendrehers wird der sehr kleine Durchmesser der Gummimanschette über das recht dicke Ende der Antriebswelle gestülpt und bis zu der dafür vorgesehenen Verjüngung der Welle geschoben. Zum leichteren Verarbeiten sind sowohl das Wellenende als auch die Innenseite der Gummimanschette mit Molykotefett eingeschmiert.



Sehr detailliert sind hier die Einzelteile des inneren Gelenkes zu sehen. Im wesentlichen von links oben nach unten rechts sind dies im ersten Bild: Tellerfeder, Lagerkörper innen, Lagerstützring für die Lagerkugeln, Lagerkugeln, Seegerring und Lagerkörper aussen. Im zweiten Bild sind die Kugellaufbahnen innerhalb des äußeren Lagerkörpers zu sehen.
Mit sehr viel Geduld und Knifflgkeit gelingt es den inneren und äußeren Lagerkörper sowie die Lagerkugeln und den Stützring zu einem Gleichlaufgelenk zusammen zu montieren. Zunächst werden innerer Lagerkörper und Stützring rechtwinklig zueinander geschwenkt, zusammengesteckt und in den äußeren Lagerkörper eingebracht. Nach und nach werden dann die sechs Kugeln nach jeweiligem Verdrehen und neu Schwenken des Gelenkes durch die Öffnungen im Stützring in die jeweiligen Laufbahnen eingebracht.
